Logo der Universität Wien

Der Einfluss der Macht der Steuerbehörde auf das Vertrauen in die Steuerbehörde und Konsequenzen für den Steuerbeitrag

Erweiterung und empirische Überprüfung des Slippery Slope Frameworks

 

Untersuchungen des Einflusses von wahrgenommener Macht von Steuerbehörden auf das Vertrauen in Steuerbehörden ist für die Steuerforschung von großem Nutzen. Im bekannten Slippery Slope Framework wird eine orthogonale Beziehung zwischen Macht und Vertrauen angenommen, erste empirische Überprüfungen zeigen jedoch, dass es verschiedene Qualitäten von Macht und Vertrauen gibt. In diesem Projekt wird daher die Theorie der sozialen Macht aufgegriffen und zwischen wahrgenommener coerciver Macht (Einfluss aufgrund von Strafen oder Belohnungen) und wahrgenommener legitimer Macht (Einfluss aufgrund von Legitimation, Expertise, Informationsbereitstellung und Identifikationsprozessen) unterschieden. Es wird angenommen, dass wahrgenommene coercive Macht das Vertrauen in die Steuerbehörde verringert, wohingegen wahrgenommene legitime Macht das Vertrauen in die Steuerbehörde erhöht.

 


Dieses Forschungsprojekt wird durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) gefördert.

 

Aus diesem Projekt ist ein Nachfolgeprojekt entstanden, das die Auswirkung von Macht im Collaborative Consumption Kontext untersucht. Nähere Informationen zum Nachfolgeprojekt finden Sie unter www.wu.ac.at/collaborative-consumption/


Schrift:

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

T: +43-1-4277-0
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0